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"Give that diesel engine clean fuel and she'll run forever"
sagt R. P. Beebe und er muss es wissen. Er hat mit der PASSAGEMAKER, einem 46' Motorboot mit einem Motor, die Welt umrundet. » mehr darüber
Aber gerade die Sauberkeit des Dieselkraftstoffes ist ein echtes Problem. Oft müssen wir ab kleinen Tankwagen tanken. Dann ist die Qualität sehr fraglich. Schmutz, Schlamm und Wasser werden da "mitverkauft". Das Hauptproblem ist das Wasser. Im Schiffstank können sich Bakterien bilden und es wachsen "Dieselalgen". Diese glibberige Masse verstopft die Filter, Förder- und Einspritzpumpen. Dann geht gar nichts mehr und eine grössere Reparatur steht an. Die Tanks müssen total leergepumpt und gereinigt werden. Zudem muss das gesamte Kraftstoffsystem gereinigt werden. Eine sehr aufwändige Arbeit. Unter Umständen muss die Einspritzpumpe zur Revision.
Um das zu verhindern haben wir folgende Vorkehrungen getroffen:

Doppelfilter RACOR 500

1. Das Kraftstoffsystem der Maschine.
Dieses wurde mit einer Doppelfilteranlage (RACOR 500) ausgerüstet. In der Filterschale werden zuerst Wasser und grobe Schmutzteile ausgeschieden. Danach wird der Kraftstoff durch einen Feinfilter gepumpt. Am Manometer kann man den Widerstand und somit den Verschmutzungsgrad der Filter ablesen. Das Schaugläser dieser Filter werden täglich überprüft.

2. Das Fuel-Polishing.
Die Idee ist recht einfach. Man pumpt den Kraftstoff durch eine separate Filteranlage. Dies macht man in regelmässigen, kurzen Abständen. So hat man Gewähr, dass der gesamte Tankinhalt laufend gereinigt wird.

In beiden Tanks gibt es eine Saugleitung, welche am tiefsten Punkt ansaugt. Dort wird sich das Wasser und der Schmutz ansammeln. Ein Zweiwegventil regelt, welcher Tank gereinigt werden soll. Eine Förderpumpe pumpt den Diesel durch einen Fuelconditioner. Das ist ein Magnetfeld, welches die Bakterien vernichten soll. Dann geht es weiter durch einen Filter. Hier benützen wir denselben Filtertyp wie im Kraftstoffsystem der Maschine. Über ein Zweiwegventil wird gesteuert zu welchem Tank der Kraftstoff fliessen soll. Bei der Kraftstoffpumpe muss man darauf achten, dass die Fördermenge nicht über der maximalen Rate des Fliters liegt. Beim RACOR 500 sind das 60 US Gal oder 227 Lit/Std.